Einfamilienhaus
Gebäude steht in der Regel frei
Von einem Einfamilienhaus spricht man, wenn es sich um ein Haus für eine Familie, also um nur eine in sich abgeschlossene Wohneinheit handelt. Ein Einfamilienhaus kann sowohl eingeschossig als auch mehrgeschossig ausgeführt werden. Im Bebauungsplan der Gemeinde sind die Flächen gekennzeichnet, die für eine Bebauung mit Einfamilienhäusern vorgesehen sind.
Die bekannteste und wohl am häufigsten nachgefragte Variante des Einfamilienhauses ist das freistehende Einfamilienhaus, also ein Haus, das frei und zumeist als einziges Wohnhaus auf einem Grundstück steht.

Die Lebens- und Familienplanung bestimmt die Form des zukünftigen Hauses. Was ist möglich: Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus, Reihenhaus, Bungalow für barrierefreies Leben, Stadthäuser - Townhouses oder auch das Mehrgenerationenhaus.
Mehrfamilienhäuser unterscheiden sich vom klassischen Einfamilienhaus dadurch, dass sie für mehr als eine Familie gebaut werden. Die einzelnen Wohnungen liegen dabei meist auf einzelnen Geschossen, die Grundrisse der Wohnungen sind oft identisch.
Ein Bungalow ist ein eingeschossiges Haus, das häufig, aber nicht notwendigerweise, ein Flachdach besitzt. Nach seiner Hochzeit in den 1970er-Jahren erfreut sich der Bungalow schon seit einigen Jahren wieder wachsender Beliebtheit.
Im Mehrgenerationenhaus leben – wie der Name schon sagt – jung und alt gemeinsam unter einem Dach. Mehrgenerationenhäuser werden seit einigen Jahren von der Politik stark gefördert, um das gemeinschaftliche Wohnen vergangener Jahrzehnte wieder zum Leben zu erwecken. Ziel ist es, das Leben gemeinschaftlich zu meistern, der Alterseinsamkeit vorzubeugen und den Erfahrungsschatz der Älteren sinnvoll zu nutzen.
Nachdem über viele Jahre die Randgebiete der Städte durch großangelegte Einfamilienhaussiedlungen mehr und mehr zersiedelt wurden, geht nun seit einigen Jahren der Trend wieder zurück zum Bauen in der Stadt. Kurze Wege, eine gute städtische Infrastruktur und nicht zuletzt das städtische Flair mit seinen vielseitigen kulturellen Angeboten lassen immer mehr zukünftige Bauherren über Eigentumsbildung in der Stadt nachdenken. 





